Konzertberichte
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Rock’n Roll on Stage, 17.03.2006 (Bands: Achtung Rakete, Potbelly, The
Bahareebas)
„Freitag,
17.3., Woody's: Die Umstände, warum dieses Konzert ausgerechnet im Woody's
stattfand, sind mir nicht bekannt. Aber warum die Veranstalterin, die
umtriebige Julie, deren Enthusiasmus und Idealismus und Hingabe zur Musik
wirklich alle Hochachtung verdient, in der KTS keine Konzerte mehr veranstalten
darf, ist mir zu gerüchteweise Ohren gekommen. Und wenn’s stimmt, dass dies
wegen der Werbung für die Internetseite "Regiomusik.de" auf Flyern
war, dann finde ich das borniert und peinlich (für die KTS). Dabei
möchte ich es mal belassen, denn ich reg' mich auf und das ist nicht gut. Ich
weiß ja eigentlich gar nix, und so etwas muss man natürlich erst gründlich
recherchieren, bevor es an die Öffentlichkeit geht. Aber diejenigen, die darüber
etwas wissen, sollen es bitteschön hier hinein schreiben. Das interessiert
mich. Also Woody’s: seltsam gemischtes Publikum aus Irish Pub-Kundschaft und
Konzertgästen. Große Spannweite also. Achtung Rakete waren die erste Band und
fingen auch so an. Alles ein bisschen lahm, man wollte immer anschieben. Das
besserte sich aber im Laufe des Sets. Sind halt auch nur Menschen und immer
saugeil geht halt nicht, manchmal reicht auch geil. Die Leute jedenfalls:
begeistert. Die Münchner Potbelly: also daraus wurde ich nicht schlau. Krude
Mischung aus Surf, Stonerrock und weiß der Teufel was noch. Etwas unrund, das
Ganze. Deftige bayrische Ansagen ließen den Funken auch nicht überspringen.
Aber sympathisch sahen die aus, und der Sänger hatte ein tolles Pushead/Septic Death
Tattoo. Letzte Band, Bahareebas (oder so), Zürich/Winterthur, perfekt. Alles
super: Super gespielt, super Instrumente, super Bühnenpräsenz, super
sympathisch, super Publikumsreaktionen. Klang aber alles irgendwie gleich
(natürlich nur für mich). „
Quelle : 20six.de/supersenf, ollins 20.3.06 18:58
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Rock`n Roll on Stage , 02.12.2006
(Bands: The Harra Kee Rees, Ready Killerwatt, The Seducers)
Am
Freitag den 02.12.2005 fand in der KTS Freiburg wieder mal das "ROCKN
ROLL ON STAGE" statt. Es spielten die HARA-KEE-REES aus Köln, READY
KILLERWATT und THE SEDUCERS aus Freiburg. Die drei Bands rockten die Bühne
und das Publikum bis in die frühen Morgenstunden. REGIOMUSIK war naütrlich mit
dabei.
Von
den äußeren Umständen der Wagenburg-Demo begleitet, startete das Konzert Punkt
23 Uhr mit den SEDUCERS. Die ganz neu formierte Band THE SEDUCERS fand sich aus
Teilen von bekannten Bands aus Freiburg wie LEOPOLD KRAUS WELLENKAPELLE und ACHTUNG
RAKETE zusammen und wurde vom Publikum gespannt erwartet . Bei ihrem ersten
Liveauftritt präsentierten sich die SEDUCERS von Anfang an in bester
Rock'n'Roll-Manier. In einer Linie aufgestellt, dem Publikum frontal gegenüber,
trieben sie die Leute schon nach zwei Liedern zum Mitgehen und Grooven an.
Der Sound war in der Abmischung sehr gut. Am überzeugendsten fand ich den
wirklich sehr stimmigen Gesang der drei Musiker, die leider nach einem viel zu
kurzen Set (etwa 40 Minuten) die Bühne nach zwei Zugaben wieder verlieren.
Mit ausgefeiltem Rhythmusspiel
unterstützt von treibendem Bass und klaren Gitarren-Riffs gelangten die
SEDUCERS für eine Drei-Mann-Combo zu einem erstaunlichen Soundwall, der in
seiner Wirkung zu überzeugen weiß.
Wer Spaß an direkter Musik und
kompaktem Sound hat wird mit den SEDUCERS voll auf seine Kosten kommen.
Rock`n Roll on Stage , 02.12.2006 (Bands:
The Harra Kee Rees, Ready Killerwatt, The Seducers) Fortsetzung…
READY KILLERWATT
READY KILLERWATT betreten die
Stage und spätestens beim zweiten Song ist klar, was hier Sache ist:
High-Energy Rock'n'Roll locker aus der Hüfte geschleudert. Diese Band ist so
verdammt tight und verfügt über eine Bühnenpräsenz, die an Coolness und
Lässigkeit kaum zu toppen ist. Für mich nach wie vor Freiburg's Finest und im
Nachhinein der eigentliche Headliner des Abends....
THE HARA-KEE-REES
Nachdem das Erstlingswerk Explode!
der Kölner 60s-Garagen-Band HARA-KEE-REES 2003 sprichwörtlich einschlug wie
eine Bombe, haben die fnf Jungs den einstigen Knall überlebt und an einer
Fortsetzung gebastelt.
"II" , so der eher
nüchterne als auch pragmatische Titel des der schlaue Leser ahnt es längst -
zweiten Albums dürfte den ein oder anderen doch aufhorchen
lassen.
Gegen 1 Uhr starten die
HARA-KEE-REES aus Köln mit blauen Hemden und einem Strick um dem Hals
gekleidet ihre Show und haben einerseits leichtes Spiel, da das Publikum
inzwischen angeheizt ist, andererseits natürlich die Bürde der Show der alten
Plutoniumhasen noch einen draufzusetzen, was leider nicht so ganz gelingen
will. Dies liegt aber wohl eher an der Energie Ready Killerwatts, die ja schon
ein paar Jährchen länger zusammenspielen. Die HARA-KEE-REES (toller Bandname
übrigens) lassen sich davon allerdings nicht beeindrucken, geben ihr bestes und
rocken sich durch ein abwechslungsreiches Set, ein dreckiger Beatstomper jagt
den nächsten.
Treibende Gitarrenwinde, ausufernd
in eine hämmernde Fuzz-Ekstase, ein kreischendes Sax und wilde Orgelsalven
dringen in den Gehrgang, Bass und Schlagzeug sorgen dafür, dass Herz und Fuß
nicht stehen bleiben.
Danke, Regiomusik für diesen
gelungenen Abend!
Quelle: www.regiomusik.de
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TOKYO SEX DESTRUCTION und ROCKET UPPERCUT, 20.09.05 im
"Z", Freiburg
Da gibt es Abende, von denen man
nichts besonderes erwartet und dann gibt es Abende, von denen man noch in
Jahren schwärmt!! Das Konzert am Dienstag war so ein Abend, der mir noch lange
in Erinnerung bleiben wird! Ein Abend, ein Konzert, dass mich fesselte!
Um halb 10 machten sich ROCKET
UPPERCUT aus Regensburg auf den Weg, ihr Programm dem Freiburger Publikum
vorzustellen. Das "Z" war schon gut besucht, der grösste Teil der
Zuschauer sollte aber erst später zu TOKYO SEX DESTRUCTION einkehren. ROCKET
UPPERCUT muss man stilistisch wohl in den Bereich des Indie-Rock einzuordnen.
Treibende Beats mit melodischen Gitarren, Keyboard und Frauenpower am
Schlagzeug und Gesang. ROCKET UPPERCUT stehen noch am Anfang ihrer Karriere,
konnten aber durchweg mit Ihren Eigenkompositionen überzeugen! Diese waren
zwar nicht besonders neu oder gar spektakulär. Dennoch konnte man dazu prima
das Tanzbein schwingen. ROCKET UPPERCUT - Jederzeit wieder!
Nach 45 Minuten war der Auftritt
auch schon zu Ende und es folgte ein kurze Umbaupause, die man gerne dazu
genutzt hat, sich noch das ein oder andere Bier an der Bar zu holen. Zu diesem
Zeitpunkt wusste noch niemand, was auf die Zuschauer in den nächsten 90 Minuten
hereinbrechen wird!
Und dann! Dann kam es! Das
musikalische Inferno von TOKYO SEX DESTRUCTION, der Garage Punk
Rockband aus Barcelona und Band der Stunde! TSD, das sind JC Sinclair an
den Drums, RR Sinclair an der Gitarre, RJ Sinclair am Micro und SF Sinclair am
Bass! Die Regler stets auf Vollgas blieb dem Publikum keine andere Wahl, als
die explosive Mischung aus Sex und Zerstreuung aufzunehmen und mit den Jungs
abzugehen. Selten hat eine Band so gefesselt und sich in den Mittelpunkt
gestellt wie TOKYO SEX DESTRUCTION! Und selten war ein Sicherheitsabstand von
fünf Metern zur Band notwendig, um sich nicht ernsthaft zu verletzen, sei
es durch das Mikrofon oder dem Mikrofonständer, die ununterbrochen
durch die Luft gewirbelt wurden und ab und zu hart auf den Boden aufschlugen.
Ich habe schon einige Konzerte gesehen! Aber diese Mischung aus Aggression, Sex
und Coolness und Schweiss ist für mich einzigartig. Selbst ein großer Teil der
Bands, die Aggression auf ihre Fahnen geschrieben haben, werden hier zu einer
ARD-Showband degradiert.
RJ Sinclair (Sänger) legte
innerhalb der 90 Minuten bestimmt 1 Kilometer an Wegstrecke zurück.
TOKYO SEX DESTRUCTION und ROCKET UPPERCUT, 20.09.05 im
"Z", Freiburg, Fortsetzung ....
Er tanzte, sprang, warf sich auf
den Boden, um dann wieder wie von der Tarantel gestochen aufzuspringen und sich
mit dem Jonglieren von Schellenkranz und Mikrofonständer zu
beschäftigen. Seine Stimme hat ein gewisse Ähnlichkeit mit Glen Danzig,
ist aber ungleich variabler.
Die anderen Bandkollegen gaben ihr
Bestes. Der Schlagzeuger schwitzte wie in der Saune, der Gitarrist machte es
dem Frontmann nach und bewegte sich wie ein Grashalm im Sturm. Der
Bassist war dagegen ein Ruhepol und hat sich weniger von der Energie der
Mitmusiker anstecken lassen. Mir blieb wie vielen anderen die Spucke weg.
Selbst ein Liebeslied, welches gegen Ende des Sets gespielt wurde,
war eher eine musikalische Untermalung einer Treibjagd, Tiere aus dem
Wald zu treiben, um sie vor die Flinte zu bekommen als ein Stehblues auf Speed.
Nach 90 Minuten und Zugaben war
das Konzert (Erlebnis!) zu Ende. TOKYO SEX DESTRUCTION waren unglaublich
fesselnd! Man sah das auch daran, dass die 130 Zuschauer bis zum Ende
blieben, obwohl das Konzert unter der Woche stattfand.
TOKYO SEX DESTRUCTION, wer sie
nicht live gesehen hat, versteht nicht, was diese Band fr Fesseln hat! Wer die
Band bisher nicht live gesehen hat, sollte sie auf der nächsten Tour durch
Deutschland besuchen!
Quelle:
www.regiomusik.de
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Auszug aus Interview mit The Seducers, 25.01.2006 Cafe Atlantik:
REGIOMUSIK:
Wie schaetzt Ihr die regionale Musikkultur ein?
Chris: Ich find es gut fuer eine
Stadt von der Groesse. Wahrscheinlich durch die geografische Lage ist es moeglich
das groessere Bands herkommen und ziemlich billig zu sehen sind, im Verhaeltnis
zu Muenchen, wo ich frueher auf Konzerten war. Die lokale Szene finde ich sehr
gut, mit Liquid Laughter, Wellenkapelle, Ready Killerwatt, Achtung Rakete,
Backslide.
Jens: Da
geht schon was
David: In
letzter Zeit ist es auch toll, dass so grossartige Bands spielen und vor allem
viele Bands.
Chad: Und
es ist toll dass inzwischen so viele Kneipen Konzerte machen.
Wie findest du die lokale Musikkultur , du bist ja auch Teil
von der Kultur mit eurem Online-Magazin REGIOMUSIK?
So Leute wie dich
z.B., muss man auch mal sagen, die reissen halt auch was. Als
Veranstalter in der KTS und so, das find ich ziemlich loeblich.
Johnny: Es
sind auf alle Faelle die besten KTS-Konzerte die du machst.
Quelle: www.regiomusik.de
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Kommentare auf www.myspace.com/chaosmanagement
Von aufgetretenen Bands:
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hey juli,
war seeehr lustig in freiburg!! vielen dank nochmal!
hui hui!! (Potbelly)
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hallo julchen,
uns hat es viel spass gemacht. war ne riesen sause....danke
achtung achtung (Achtung Rakete)
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hey juli... du nachtschärmerin, danke nochmals für das toll
organisierte konzert... würden uns freuen bald wiedermal was mit dir zu
starten... haben die tage aufgenommen... coller scheiss... let´s rock´n´roll...
die biene (Kill your Darling)